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Die Umgebung unserer Stadt
Tief, dunkel und geheimnisvoll: Der Hochwald ist zweifellos der größte
Wald von ganz Faerûn, da er seit unzähligen Jahrhunderten der Axt des
Holzfällers wiederstanden hat. Das Waldgebiet erstreckt sich in seiner
Ausdehnung über mehr als 750 Kilometer. An seinem südlichen Ende,
zwischen Uluvin und Secomber, wo sich die Eisenstraße und der Einhornlauf
treffen, behauptet sich seit Jahrhunderten eine Stadt gegen die beinahe
täglichen Übergriffe der Orks, Mondelfen und Dunkelelfen.
In seinen grünen Tiefen beherbergt der Hochwald so ziemlich jede Art von
Waldwesen die man auf Faerûn kennt. Verstreute Stämme von Zentauren,
Dryaden, Korreds, Baumhirten und Waldelfen machen den Großteil der
Waldbevölkerung aus. Aber nahezu alles, was in bewaldeten Gebieten lebt,
kann hier gefunden werden. Ebenfalls nicht unerwartet, sind einige wenige
isolierte Lager menschlicher Druiden und Waldläufer, von denen viele Verbündete,
wenn nicht gar Mitglieder der Harfner sind. Die folgenden Wesen haben ihre
eigenen Territorien innerhalb des Waldes:
- Aaracokra
- Baumhirten
- Drachen
- Drow
- Einhörner
- Elfen
- Halbelfische Reneganten
- Korred
- Menschen
- Orks
- Pegasi
- Tiermenschen
- Zentauren
Der Hochwald hat mehr als nur die übliche Anzahl von verschollenen Städten,
legendären Stätten und gerüchteumwogenen Orten, da das Land im Laufe
der Jahrhunderte relativ unbehelligt geblieben ist. Die scheinbare
Unverwundbarkeit des Waldes gegen die Klingen der Waldarbeiter hat viele
Orte geheimgehalten, während im Bereich der Wilden Grenze andere Ruinen
aus derselben Zeit längst geplündert worden waren. Im Laufe der Jahre
haben Teile des Hochwaldes andere Namen bekommen, benannt entweder nach längst
untergegangenen Nationen in ihrem Schatten und Unterholz oder nach den Völkern,
die dort leben
- Die Alte Straße: Eine 10 Meter breite Straße aus
Kopfsteinpflaster, die von den Elfen von Eaerlann erbaut wurde. Sie
führt an einem bemannten Wachposten, an der Kreuzung, wo sich die
Alte Straße aufspaltet und zum Namenlosen Verlies führt, vorbei und
endet an einem kleinen Hain.
- Eaerlann: Ist nur eine weitere der untergegangenen
Zivilisationen des Nordens, die der Zeit und den Klingen von Orks und
Tanar'Ri gleichermaßen zum Opfer gefallen ist.
- Der Einhornlauf: Der klare, unverdorbene Fluss beginnt im
tiefsten Herzen des Hochwaldes. Er ist bekannt für seine Reinheit,
seinen Fischreichtum, seine langsame Strömung und auch für die
Tatsache, dass er ein Versammlungsort für Einhörner ist.
- Die Endlosen Höhlen: Am Rande der Schwestern, des zerklüfteten
Landes südlich der Sternberge, durchlöchern zahlreiche Höhlen die
Klippen, von denen die meisten nichts Besonderes sind. Sie bestehen
aus einer Reihe von tiefreichenden Komplexen aus Höhlen und
Tunneln, von welchen die Elfen Eaerlanns ebenso wir die heute im
Hochwald lebenden Elfen und Zentauren glaubten, dass sie
Verbindungspunkte zu den Tiefen Reichen unter der Erde haben. In den
vergangenen 65 Wintern hat Grimnoshtasdrano, der "Rätseldrache",
sich in den uralten Lager von Grax häuslich eingerichtet.
- Die Entlegnen Wälder: Einst ein idyllischer, edler Wald ähnlich
den hellsten Teilen des Hochwaldes, haben die Entlegenen Wälder bei
dessen Sturz ein ähnliches Schicksal erlitten wie Ascalhorn. Seine
Bevölkerung von Dryaden und Baumhirten verließ die Stämme des
Waldes vor Jahrhunderten, als immer mehr dämonische Kreaturen aus der
Höllentorfeste in die Reihen seiner Bäume eindrangen.
- Großvater Baum: Irgendwo im Herzen des Hochwaldes thront ein
knorriger Eichenbaum von monströsen Ausmaßen über den umliegenden Bäumen.
Das ist der höchst legendäre Grabhügel der Vorfahren, der Großvater
Baum genannt wird. Er wird von einer Reihe der Barbarenstämme des
Nordens als heilige Stätte betrachtet, ebenso wie von den meisten
einheimischen Bewohnern des Waldes.
- Die Halle der Vier Geister: Die in der Ruinen liegende
Zwergenfeste, deren Name längst von allen außer den gelehrtesten
Geschichtskundigen vergessen wurde, war einst eine Holzfällersiedlung,
in der Zwerge für die Clans im ganzen Norden mächtige Bäume aus dem
Hochwald ernteten. Jetzt bezieht sich sein Titel und sein Ruf auf das
letzte hier verbleibende Gebäude, die verfallene große Halle des
ehemaligen Fürsten der Stadt. In dieser Halle, die in den
Jahrhunderten seit dem Fall von Ascalhorn leer und verlassen liegt,
spuken immer noch vier Geister.
- Hochbaum: Ist ein kleiner nordöstlicher Teil des Waldes, der
so genannt wird, weil in ihm wahrscheinlich die ältesten Bäume des
Waldes stehen. Sie thronen über dem Rest des Waldes wie Hügelriesen
über einem Menschenkind, und ihre Stämme sind so bereit wie viele Dörfer
des Nordens.
Die Baumhäuser von Hochbaum beherbergen fast zwei Duzend Druiden.
- Die Hochburg der Neun: Dieser Höhlenkomplex ist eine
ehemalige Zwergenfeste, die von den Neun wieder aufgebaut wurde, einer
berühmten Gruppe von Abenteurern, angeführt von der Erzmagierin
Laeral. Er wurde schon vor langer Zeit von dieser Heldengruppe
verlassen und vor kurzem von einer Gruppe Waldelfen übernommen, die
den Titel "Die Neun" für sich beanspruchen, offensichtlich
mit dem Einverständnis von Laeral.
- Das Hochtal: Dies ist das Gebiet zwischen Hochbaum und den
Fernen Wäldern, das jetzt von Turlang und seinen Baumhirten übernommen
wurde.
- Die Höllentorlichtung: Der frühere Standort der Höllentorfeste
und des untergegangenen Ascalhorn ist heut nicht mehr als solcher zu
erkennen. Der Haufen Geröll an der Stelle, an der einst die
Hauptzitadelle stand, ist nun ein unebener, zerklüfteter Hügel, der
von Moos und kleinen Büschen überwuchert ist.
- Karse: Im Herzen des Schreckenwaldes liegen die uralten
Ruinen von Karse. In den alten Zeiten haben religiöse Emigranten aus
Nesseril die Stadt am Fuße einer hohen Felsnadel aus rotem Stein
erbaut. Das einzige Gebäude, das die Jahrhunderte ohne Narben überstanden
hat, ist eine unheimliche schwarze Pyramide, die mit einem kränklichen
grünen Leuchten flackert und pulsiert.
- Mhiilamniir: Ist das vollständigste Überbleibsel der
Zivilisation von Eaerlann außerhalb von Hochbaum. Es liegt weniger
als zwei Tagesreisen vom Ende der Alten Straße entfernt,
beziehungsweise drei Tagesreisen östlich der Verlorenen Gipfel. Dort
stoßen Reisende auf die überwucherten Ruinen der verschollenen
Tempelstadt von Eaerlann.
- Das Namenlose Verlies: Man glaubte, dass Eaerlanns Schätze
mit den Elfen verschwunden sind, aber dies erweis sich als falsch,
nachdem Abenteurer aus Sundabar im Jahre 1351 TZ Mithrilrüstungen,
magische Waffen und andere verschollene Werke elfischen Handwerks aus
der elfischen Ruine erbeuteten, die bald das Namenlose Verlies genannt
wurde.
- Die Nebelfeste: Ist ein Brennpunkt vielfältiger Magie und
Intrigen, und auch eine der bekanntesten menschlichen Siedlungen in
den Wäldern.
- Nordhaeril: Ist eine kleine an Hochbaum erinnernde Baumstadt
zwischen den Schwestern und der Hochburg der Neun.
- Reitheillaethor: ist eine neue elfische Siedlung und direkt
hinter der Grenze des Schreckenswaldes. Im Gegensatz zu Nordahaeril
ist es eine Kolonie auf dem Waldboden, in der immer noch hauptsächlich
Hütten und Zelte verwendet werden.
- Die Schimmerfälle: Was einst ein Außenposten und ein
Transportweg für das östliche Eaerlann war, ist nun einfach ein dünner
Wildpfad an der Spitze eines hohen, spektakulären hufeisenförmigen
Wasserfalls. Legenden berichten von einem versteckten Eingang zu dem
Grabmal der königlichen Zwerge von Ammarindar unter den tosende
Wasser der Schimmerfälle.
- Der Schreckenswald: Das seltsame, hügelige Land im östlichen
Teil des Hochwaldes wird wegen eines legendären Massakers an
Menschen, das die Erde rot färbte, Schreckenswald genannt. Die
epische Legende geht sogar noch weiter zurück als die altehrwürdigen
Geschichten über Nesseril, wenngleich die heute lebenden Leute andere
Gründe haben, diesen Ort als schrecklich zu bezeichnen. Einst war er
ein wildes und ständig größer werdendes Gebiet von unerklärlicher
Magie. Das Chaos hat sich in der Zeit der Sorgen stabilisiert und ist
seitdem stabil geblieben.
- Die Sternberge: In der Nähe des Mittelpunktes des Hochwaldes
erheben sich die majestätischen Sternberge hoch über das Blätterdach
des Waldes, üblicherweise in Wolken oder Nebel gehüllt, so dass man
nur an einigen Tagen des Jahres einen klaren Blick auf die Gipfel
hat.
- Die Verlorenen Gipfel: Die beiden kleinen Berge im
nordwestlichen Wald sind der Quell des Dessarin und auch die Heimat
von Korreds und Satyren auf den unteren Hängen und in den Wäldern.
Gerüchte und Legenden behaupten, dass hier die Brunnen der
Erinnerungen liegen, auf hohen Plateaus und in kleinen Höhlen nahe
des höchsten Punktes eines der Verlorenen Gipfel.
Mit dieser kleinen Übersicht des wohl umfangreichsten Gebietes um unsere
Stadt, möchten wir euch nicht nur einen Einblick, in das gewähren was
euch zukünftig erwarten mag, sondern anderen Moduldesigner einen Anreiz
bieten, sich in der Umgebung unserer Stadt anzusiedeln. Falls wir also
euer Interesse geweckt haben sollten, meldet euch in unserem Neverwinter
Nights Forum. Wir stehen euch dort gerne bei weiteren Problemen zur
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