Test: Krynns vergessene Helden

von , 20.4.2004

 

Einleitung

Auf der Website des Autors las es sich so schön mit eigenen Tränken und charismaabhängiger Händlerlaune , sodass ich meine Bedenken wegen der Hack'n Slay-Eingruppierung fallen ließ.

Leider, leider kommen Gegnerhorden - nur damit meine 20. Grad-Figur auch ja zu tun hat. Ich finde das leider sowas von langweilig und nervig und öde, dass ich nach zwei Stunden hingeschmissen habe. Daher muss ich fairerweise sagen, dass die Bewertung nicht auf einen durchgespielten Modul beruht.

Pro

Schön gemachte Stadt am Anfang
Tränke selber herstellen
Rasten nur mit kleinem Imbiss

Contra

Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden, Gegenerhorden und nicht zu vergessen die Gegenerhorden... *gähn*

Kein Henchman im Solospiel

Story

Fängt gut an. Die Kritiken der anderen ließen mich ja hoffen, das doch etwas mehr dahinter steckt als nur Monsterplätten. Aber um die zu entdecken muss man einen Blut-See durchschwimmen, was aber nicht mein Fall ist.

s Bewertung:
5.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.63

Dialoge

Scheinen durchdacht. Die Leute motzen, wenn man friedliche Bürger mit gezückter Waffe anspricht.

s Bewertung:
5.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.72

Leveldesign

Gegenerhorden über Gegnerhorden, *scharch*, ich fand das auf dem Weg nach Haven so nervig und öde, das ich das Modul abgebrochen habe. Im Westwaldd ging das ja noch, aber irgendwann ist das für mich auch für eine Fantasywelt nicht mehr nachvollziehbar. Getretener Quark wird nur breit, nicht stark.

Der Versuch sich mit erweiterter Unsichtbarkeit und Hast durchzuscheichen klappt auch nicht. Allerdings bekommt man dann mit wieviele Drakonier, Bären und Riesen da auf einen warten.

Aber ein kampfbetontes Modul wird eben nicht durch Massengemetzel gut, sondern durch intelligente Kampfmöglichkeiten. Um mir zu beweisen, dass ein Paldadin/Arkaner Bogenschütze draufhauen kann brauch ich nicht zigmal die Gegner (Bären, Wölfe, Zombies, Spinnen, Drakonier) hintereinander. Sorry, ich finde das einfach langweilig. Einmal eine Horde langt vollkommen. Da die Figur ja automatisch draufdrischt, muss mann nur noch die Trfferpunkte überwachen und rechtzeitig, die in die Schnellzugriffsleiste verlegte verlegte, "Heilung" drücken.

Das hatte mich schon bei SoU genervt. Kurz vorm Finale vier Hebel umlegen und dauernd trifft man auf die gleichen Monster, die man über kurz oder lang flachklopft. Zweimal so eine Aufgabe reicht völlig aus. Es wird danach langweilig, denn wenn ich meine Technik optimieren möchte, dann lade ich die Situation vor dem Kampf und feile die Taktik zurecht.

s Bewertung:
5.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.78

Kämpfe

Siehe Leveldesign.

s Bewertung:
5.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.44

Multiplayer

Nicht versucht.

Eine Bewertung war nicht möglich

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.70

Besonderheiten

Es soll eines der besseren H&S-Module sein, naja...

Spielspaß/Fazit

Kein Spielspaß, da die schönen innovativen Ideen und die wohl (laut anderen Rezensionen) vorhandene Story leider gleich von Anfang an unter den Leichenbergen der Gegner begraben werden. Gäbe es einen sympatischen Henchnman, könnte das noch was retten und motivieren, aber leider...

Andere Module bei denen H&S steht werde ich zukünftig auslassen.

s Bewertung:
2.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.72

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