Test: Kampf um Ulmarveld

von , 19.4.2004

 

Einleitung

Ein Modul was nach Beschreibung fast vollkommen ohne Prügelei auskommen will war interessant genug zum runterladen und ausprobieren.

Pro

tatsächlich mit wenig Kämpfen zu lösen
Verkleiden bringt was

Contra

inkonsistente Dialoge, die nicht auf Ereignisse bzw. Aufträge mehr eingehen, wenn sie erledigt sind.

Story

Die Story wirkt schlüssig, man möchte einen alten Kumpel besuchen und da er verschwunden ist fängt man an zu suchen.

s Bewertung:
8.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.00

Dialoge

Die Dialoge sind, wenn welche stattfinden ok, aber die NSCs sind viel zu schweigsam, auch wenn sie Namen tragen. Dass "Bürgerin" einem nichts sagen will ist irgendwie klar, aber der "Bettler" könnte einem doch etwas Geld abbetteln (und womöglich dass dann die Gesinnung beeinflussen). Dass aber benamte Personen einem nichts mehr zu sagen haben, auch nachdem das Abenteuer gelöst ist ist schon nervig und unbefriedigend.

s Bewertung:
5.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 7.13

Leveldesign

Durchwachsen. Die Wasserleichen sind ok, auch die "Fallen" im Sumpf sind eine gute Idee. Nervig sind inkonsistente Dialoge und Handlungen im Heerlager.

Eine offensichtliche Lösung mit Siegelring, Siegelwachs und Schreibtisch klappt erst als der generische Meister in seinem Blute liegt ;-).

Im Gefangenenlager fehlen Dialogoptionen. Das hat mich ziemlich genervt, denn es erschien mir sehr offensichtlich.

Zerstört man das Burgtor mit Pfeil und Bogen, kann man durchmarschieren. Spricht man den Wächter am zerstörten Tor an, will er einen erst passieren lassen, wenn man einen Passierschein hat.

Das Finale in der feindlichen Burg ist dann ok aber Dialoge sind wieder inkonsistent. Der Henchman-Dialog ist immer derselbe. Prinz und König haben einem nichts mehr zu sagen, nachdem ihr Reich gerettet ist. Das wirkt einfach unlogisch.

Zurück in Ulmarveld kann man den König nicht erreichen, es ist keiner mehr ansprechbar, auch wenn er einem den Auftrag erteilte. Sehr unbefriedigend, hab' ich was vergessen? Nein die Verkleidung ist weg.

Etwas Automapping im auch kleinen Ulmarveld wäre schön, denn so muss man die Händler immer wieder suchen.

s Bewertung:
4.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 7.06

Kämpfe

Die Kämpfe waren ok, wobei so richtig vorhersehbar vermeidbar sind sie nicht. Es braucht schon mal den ein oder anderen Quicksave, um herauszufinden wie die Verkleidung jetzt funktioniert (und wo ich sie ohne Raubmord herbekomme ;-)

Und wie man im Sumpf die Wasserleichen kampflos auslassen kann, weiss ich auch nicht. Vermutlich sind sie langsam.

Der Endkampf ist allerdings recht hat, zumal der Knabe ja auch noch beschwören kann.

s Bewertung:
8.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 6.88

Multiplayer

nicht gespielt

s Bewertung:
0.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 0.00

Besonderheiten

Funktionierende Verkleidungen und eine nicht allzu störend lineare Story.

Spielspaß/Fazit

War vorhanden, trotz der meiner Meinung nach erfüllten, aber vom Programm nicht erkannten Zusammenhänge. Ein wenig Gewalt half dann doch nach :-) Wenn das nicht gegangen wäre, wäre das Modul bei mir durchgefallen.

Ein unbefriedigender Schluss, da man im Tagebuch einträgt, am Ende mit dem König sprechen zu wollen, es aber nicht dazu kommt/kommen kann.

s Bewertung:
7.00 von 10 möglichen Punkten

durchschnittliche Punkte aller Bewertungen: 8.00

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