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Lektion II
Die These eines Zaubers muß natürlich irgendwie
festgehalten werden. Da wir dies auf einer Schriftrolle tun,
nennen wir es der Einfachheit halber "Script"!
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Die Schriftrollen findet ihr übrigens auch im Werkzeug unter
"Tools -> ScriptEditor".
Wenn ihr eine Schriftrolle öffnet, seht ihr gleich das Grundgerüst
einer These.
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Eine These, also ein Script, besteht mindestens aus der Hauptfunktion.
Optional können beliebig vielen Unterfunktionen verfasst werden. Die
Hauptfunktion heisst immer "main". Aus ihr können die Unterfunktionen
aufgerufen werden.
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Ergebnis Name (Parameter)
{
Inhalt
}
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Hier seht ihr, wie eine Funktion ganz allgemein gesprochen auszusehen hat.
Das Ergebnis ist der Typ des Behältnisses den die Funktion zurückliefert.
Parameter sind die Behältnisse die sie erwartet und der besteht aus vielen
durch Semikolae getrennte Befehle. Der Inhalt besteht aus vielen verschiedenen
Anweisungen, die auch durch Semikolae getrennt werden. Der Inhalt muss von geschweiften
Klammern umgeben werden, welche für das magische Gefüge den Anfang und das
Ende eines Blockes kenntlich machen. Geschweifte Klammern werden uns noch oft begegnen.
Als Namen könnt ihr jedes nicht reservierte alphanumerische Wort nehmen das
euch in den Sinn kommt.
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Reservierte Namen sind bestimmte Wörter die von dem Magiedialekt
"Aurora Script" immer auf bestimmte Weise interpretiert werden.
Wenn ihr also ein solches Wort falsch benutzt steht es für das
"Aurora"-Gefüge unter Umständen an einer Stelle wo es
nicht erwartet wird oder es macht tatsächlich Sinn für
"Aurora". Das ist aber meist noch schlimmer, da es nicht den
Effekt verursacht, den IHR im Sinn hattet.
Rechts seht ihr eine Liste von reservierten Namen.
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main
if
else
while
for
switch
case
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Es gibt noch weitere reservierte Wörter, aber zu denen komme ich später.
Ihr solltet übrigens unbedingt sinnvolle und für sich sprechende Namen
wählen, damit ihr auf den ersten Blick erkennen könnt, was eure
Funktion macht.
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Wofür man noch weitere Funktionen braucht, als die HauptFunktion, fragt ihr?
Ganz einfach. Eine These kann einerseits sehr groß werden, und
andererseits kann es vorkommen, dass ihr einen bestimmten Teil einer These
öfters, an unterschiedlichen Stellen, oder ganz unterschiedlichen Situationen
benutzen wollt. Damit ihr ihn nicht erneut schreiben müsst, schreibt ihr
diesen Teil in eine Funktion und könnt ihn von nun an immer wieder verwenden,
indem ihr ihn einfach aufruft...
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void main ()
{
}
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Die Worte die bereits auf der Schrifrolle stehen, wenn ihr sie öffnet
bilden die besagte Hauptfunktion.
Die Main-Funktion ist an und für sich schon ein vollständiger Zauber.
Nur hat dieser Zauber keinerlei Effekt.
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Der Behältnistyp der von der "main"-Funktion zurückgegeben wird,
wird hier als "void" angegeben. Dies ist aber eigentlich gar kein Typ
sonder nur ein Platzhalter, der sagt, dass nichts zurückgegeben wird.
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Dies ist die Liste der verschiedenen Behältnisarten, die das
Aurora-MagieGefüge kennt.
Eine Liste mit den genauen Erklärungen zu jedem Typ könnt ihr
hier
finden. Ihr solltet sie euch unbedingt ansehen, denn sonst
werdet ihr es schwer haben dem Stoff zu folgen.
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void
int
float
string
object
vector
command
event
effect
location
talent
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Da sich der Inhalt eines Behältnisses leicht ändern lässt nennt man
sie im Allgemeinen "Variablen".
Ihr werdet Variablen brauchen, um euch Dinge zu merken.
Um Ergebnisse von Berechnungen "niederzuschreiben" und so weiter.
Am Besten wird es sein, wenn ich euch gleich in der
nächsten Lektion
ein Beispiel dafür gebe.
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